Kampf dem Glioblastom

Ein Blog über Ollis Weg gegen den Hirntumor

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und da ich nicht so professionell wie Olli bin bei der Bildereinstellung muss ich einen neuen Artikel eröffnen um die anderen Bilder auch einstellen zu können, leider wollen sie warum auch immer nicht nebeneinander stehen bleiben…doof…

Auch hier deutlich die Vergrößerung des Tumors  in dem Bild vom Dezember (unten) zu sehen, im Wachstum in bzw durch den linken Ventrikel und nach unten bzw hinten um es auf deutsch auszudrücken… :( Vielleicht stelle ich noch andere MRT Bilder rein, auf einem anderen Bild kann man deutlich das Wachstum nach vorne sehen aber heute nicht mehr, jetzt fahre ich gleich erstmal zu Olli und die Tage stelle ich auch wieder einen aktuellen Bericht von ihm ein, versprochen ;)

MRT Dezember

2 Kommentare

Wie euch ja schon bereits mitgeteilt hatte Olli am 10.12.10 sein  letztes MRT mit leider keinem guten Ergebnis…ich komme heute endlich mal dazu welche einzustellen…

Im Vergleich,  das Bild links  von September 2010, man sieht im Bild rechts von Dezember 2010 deutlich den durch Tumor verkleinerten Ventrikel und das der Tumor um den Ventrikel herum wächst, nach unten sozusagen… :(

Zunächst noch ein kleines Update zu MRT 21.9.2010 Verkalkung und Rückzug :

Hier ein weiteres Vergleichsbild zum MRT im Juli(MRT 29.7.2010 – Tumorprogress, rechts ),  leider von unterschiedlichen Geräten aber ein relativ gleicher Schnitt :

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt

Dann möchte ich den Mitarbeitern der Ambulanz der Neuroonkologie des KGU ein großes Lob aussprechen. Wie man sich dort um die Patienten kümmert und sich für diese engagiert , ist wirklich einzigartig und in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich! Vielen Dank!

Nachgut zwei Monaten (MRT 29.7.2010 – Tumorprogress) hatte ich gestern wieder eine Verlaufskontrolle im KGU. Nach einer kurzen Schlafpause beim MRT im BICerfolgte wie immer eine ausführliche Besprechung der Bilder. Nur mit einem asnderen ‘Auftakt’ als sonst. Gleich die ersten Worte des Arztes waren, dass alles super aussehen würde. Was sich dann nach kurzer Betrachtung schon fast als untertrieben herausstellte. Sowohl die kontrastmittelaufnehmenden Anteile des Tumors als auch das Ödem haben sich deutlich zurückgebildet, es besteht also Hoffnung für die Zukunft.. Allerdings ist auf den Bildern der  MRT eine zusätzliche Stelle sichtbar geworden, bei der zunächst unklar war, ob es sich um eine kleine Blutung, was einem Schlaganfall entspräche oder um eine Verkalkung handelt. Um dies zu klären, wurde noch schnell eine CT durchgeführt mit dem Ergebnis, dass es wohl Kalk ist.  Es gibt also nicht nur alte Menschen mit der sprichwörtlichen Verkalkung im Kopf ;) In Bezug auf das Glioblastom noch wenig erforscht, erwies sich aber bisher meist als prognostisch günstig.

Zum Vergleich ein aktuelles Bild (links) der MRT mit einem vom 29.7.2010:

MRT-Bild eines Glioblastoms, axialer Schnitt

MRT-Bild eines Glioblastoms, axialer Schnitt

Wie geht es weiter: Jetzt wird bei meiner Krankenkasse (Oder doch Gesundheitskasse?) weiter geprüft, ob sie nicht die Kosten für Avastin übernehmen, einen Bescheid erwarte ich die nächsten Tage. Sollte dieser erneut negativ ausfallen(Krankenkasse lehnt Kostenübernahme für Avastin ab) gibt es doch sicherlich genügend Wege, entsprechende mediale Aufmerksamkeit zu erlangen..

Hier noch ein interssantes Bild aus dem CT auf dem man den Schnitt durch den Schädelknochen und Klammern erkennt

CT-Bild eines Schädels nach Kraniotomie

CT-Bild eines Schädels nach Kraniotomie

Mit gemischten Gefühlen ging es heute morgen Richtung Frankfurt,die nächste MRT stand in der Uniklinik an. AmAnfang stand wie üblich ein Fragebogen (Nein, weder Platzangst, noch schwanger), dann folgte die MRT mit Blutbild und letztendlich die Auswertung:

Im Vergleich zum MRT vom 2.6.2010 zeigt sich leider ein deutliches Wachstum des Tumors, auch auf die andere Hirnseite übergreifend.

Befund: Die zuvor bereits ausgedehnten überwiegend im Randbereich kontrastmittelaufnehmenden Anteile dehnen sich im Intervall zunehmend über das Splenium corporias callosi zur Gegenseite aus. Ebenfalls neu aufgetreten ist eine Diffusionsstörung in diesem Bereich. Die in der T2w signalgesteigerten Areale sind ebenfalls bis nach links peritrigonal und entlang der Cella Media progredient. Rechts sind sie insbesondere nach kranial und rostral erheblich zunehmend.

Beurteilung: Befundverschlechterung mit Progredienz sowohl der kontrastmittelaufnehmenden Anteile als auch in der T2w signalangehobenen Anteile, vereinbar mit einem Tumorprogress.

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt aus dem KGU

Wie geht es weiter? Da Avastin nach wie vor die einzig sinnvolle Option ist, wird nun ein weiterer Antrag an meine Gesundheitskasse gestellt.Auch bei Roche, dem Hersteller, werde ich nochmal anklopfen..

MRT des Schädels nativ + KM vom 02.06.2010:
Axiale T1, T2, T2*, FLAIR, axiale und coronare DWI, T1+KM triplanar

Befund:
Verglichen wird mit der cMRT vom 14.04.2010. Z.n. Tumor-OP rechts peritrigonal. Die an den Defekt angrenzenden irregulär randständig betonten kontrastmittelanreichernden Anteile sind im Verlauf größenprogredient und zeigen eine zunehmende Ausdehnung nach dorsal, in die Capsula externa und interna rechts sowie in das Balkensplenium sowie nach parietal. Dagegen sind die umgebenden flächigen T2w-signalintensen Marklagerveränderungen rückläufige. Die vormals bestandene Mittellinienverlagerung nach links hat sich vollständig zurückgebildet. Kein Hinweis auf eine Liquorzirkulationsstörung. Der übrige intrakranielle Befund ist ansonsten unverändert.

Beurteilung:
Angrenzend an den OP-Defekt rechts peritrigonal im Verlauf zunehmende kontrastmittelanreichernde Anteile bei rückläufigen periläsionalen Marklagerveränderungen. Hier kann differenzialdiagnostisch nicht sicher zwischen Tumorrezidiv und therapieassoziierten Veränderung unterschieden werden. Ergänzende Perfusions-Messung empfohlen.

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagitaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversaler Schnitt aus dem KGU

Glioblastom in der MRT,T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversaler Schnitt aus dem KGU

Dieser Artikel wurde im Juli 2010 verfasst, um eine Chronologie der Ereignisse auf dieser Seite zu wahren. Daher wird er in der Rubrik “Erinnerungen” abgelegt.

Zwei Tage nach der makroskopischen Komplettresektion wurde eine MRT zur Erfolgskontrolle durchgeführt, die Ärzte zeigten sich mit dem Ergebnis zufrieden.

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontal aus dem KGU

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontal aus dem KGU

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal aus dem KGU

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal aus dem KGU

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagital aus dem KGU

Hirntumor nach der Operation, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagital aus dem KGU

Dieser Artikel wurde im Juni 2010 verfasst, um eine Chronologie der Ereignisse auf dieser Seite zu wahren. Daher wird er in der Rubrik “Erinnerungen” abgelegt.

Wir schreiben Samstag, den 11. Juli 2009, ein Tag, der mein Leben für immer verändern sollte. Dabei kann ich mich an diesen nur noch bruchstückhaft erinnern und muss mich auf Erzählungen meiner Freundin verlassen. Am Morgen wollte ich wie die Wochen zuvor nicht aus dem Bett und wechselte gegen Mittag direkt auf die Couch, um dort weiter zu schlafen. Gegessen hatte ich nichts, Appetit hatte ich keinen. Da meine Freundin mich kaum noch wach bekam , rief sie eine befeundete Ärztin an und schilderte ihr meine Symptome und den somnolenten Zustand. Zum Glück beschlossen sie, mich in einer Klinik vorzustellen. So saß ich kurze Zeit später im Auto (auf dem Beifahrersitz ;) ) und baute vom Kreislauf her ziemlich ab. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir in der Neurologie in Eberstadt(Teil des Klinikum Darmstadt)  an, um dort nach einer gewissen Suchzeit jemanden zu finden, der sich zuständig fühlte.  Der Arzt veranlasste nach einer kurzen Untersuchung (ich konnte meine Krankenversichertenkarte nicht einmal mehr selbst aus dem Geldbeutel holen, da die linke Hand nicht mehr kooperierte) eine Computertomographie (CT, die erste in meinem Leben) und wollte mir einen venösen Zugang legen.D a er keine brauchbare Vene fand und mein Kreislauf immer schlechter wurde,zeigte er eine gewisse Nervosität. An die Ergebnisverkündigung kann ich mich nicht erinnern, mir spukt aber immer noch der Begriff “Raumforderung” durch den Kopf. Meiner Freundin wurde aber recht schnell mitgeteilt, dass es sich wohl um einen bösartigen Hirntumor in Größe eines Hühnereies handele. Im Anschluss wurde ich direkt per Rettungswagen in die Neurochirurgie der Uniklinik Frankfurt verlegt.Aus dem mittlerweile (Juli 2010) erhaltenen Arztbrief (Post aus dem Klinikum Darmstadt) ergab sich folgender Untersuchungsbefund der CT:

Raumforderung rechts temporal mit  ausgdehntem Begleitödem mit erheblicher Kompression des rechten Seitenventrikels mit Mittellinienverlagerung nach links und Liquoraufstau. Begleitend diffuse Hirnschwellung beidseits, rechts ausgeprägter als links. Als Diagnose wird ein hirneigener Tumor, z.B. Glioblastom, genannt.

Glioblastom CT, transversal

Hirntumor mit Ödem, CT, transversal aus Eberstadt

In Frankfurt angekommen, wurde ein MRT gemacht und ich auf Station 95-6 (Neurochirurgie) aufgenommen

Hirntumor MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal

Hirntumor mit Ödem, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal aus dem KGU

Auf den neuen Bildern bestätigte sich die Diagnose, zudem wurde ein extrem ausgeprägtes perifokales Ödem sichtbar (Flüssigkeitsansammlung um den Tumor), welches die Mittellinie des Hirns verschoben hat und für viele der Ausfallerscheinungen verantwortlich war.

Hirntumor MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal

Hirntumor mit Ödem, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal aus dem KGU

Hirntumor MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal

Hirntumor mit Ödem, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, transversal aus dem KGU

Hirntumor MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagital

Hirntumor mit Ödem, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, sagital aus dem KGU

Hirntumor MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontal

Hirntumor mit Ödem und Mittellinienverschiebung, MRT T1-gewichtet mit Kontrastmittel, frontal aus dem KGU

Fortsetzung: intensives Erwachen

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